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Der „WEIßE ENGEL“ in Quedlinburg, ein Botschafts-Forum von Format |
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Geschrieben von: Manfred Mittelstaed
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Mittwoch, 02. Dezember 2009 um 14:53 |
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- Das berühmte ENGELS - ZIMMER gab der Herberge ihren Namen -
Die Weihnachtsfesttage und mit ihnen die Erinnerung an die Geburt Christi stehen bevor. Dazu versammeln sich die Gemeinden an den feierlichsten Stätten. Anlass genug, an Versammlungsorten, wie Herbergen, an christliche Botschaften zu erinnern. In Quedlinburg, einem städtischen Glaubensbekenntnis, brauchen wir nicht lange auf große Suche zu gehen. Der „Weiße Engel“, eine Herberge mit Geschichte und Tradition, gewährt seit jeher nicht nur jedem Suchenden Einlass. Das Haus macht seinem Namen alle Ehre. Der Anspruch des Bauherren nach festlichem Gastempfang und Herbergsbotschaft entfaltet das Obergeschosszimmer des Kopfgebäudes, das Engelszimmer mit seinen herrlichen Skulpturen. Sieben von zwölf Stuckdeckenfeldern erzählen die Tobias-Legende. Tobias heißt hebräisch „Gott ist gut“. Die übrigen fünf Felder symbolisieren die Sinne, die Arten unserer Wahrnehmung. Der festliche Herbergsraum, das ENGELSZIMMER, macht neugierig auf das ganze Haus. Seine Historie erzählen uns die Steine und himmlische Symbolfiguren der Kulturstätte, zum Beispiel Engel. Engel, abgeleitet vom griechischen Wort „angelos“, sind nach biblischem Verständnis als halbgöttliche Wesen „Boten Gottes“. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte der „WEIßE ENGEL“ zu den bekannten QUEDLINBURGER GASTHÖFEN. Das HAUS warb mit „einfachen Gastzimmern“ und der Hausanschrift „HALTESTELLE des OMNIBUS Quedlinburg - Halberstadt“ entlang der Altetopfstraße (Verkehrseröffnung 1851).
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QUEDLINBURG ist ein GLAUBENSBEKENNTNIS, erstmals 922 beurkundet |
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Geschrieben von: Manfred Mittelstaedt
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Mittwoch, 02. Dezember 2009 um 14:25 |
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Die Beurkundung der Quedlinburger Stadtgeburt
Die Königsstadt Quedlinburg, die Keimzelle der heutigen Welterbestadt, begeht jährlich am 22. April ihren Geburtstag aus Anlass ihrer ersten urkundlichen Erwähnung in einer Bestätigungsurkunde König Heinrichs I. vom 22. April 922. In diesem Jahr 2009 ist es der 1087. Geburtstag. Diese königliche Urkunde nennt als Ausstellungsort des Diploms die „villa quitilingaburg“, den „Königshof Quedlinburg“, den „Königssitz der Quedlinburg genannten Königs-Grundherrschaft“. Die Königsurkunde vom 22. April 922 war abgefasst worden, um Rechtsansprüche für das Kloster Corvey zu sichern. Zu diesem Zweck hatte sich Abt Folkmar von Corvey (917 - 942) Ostern 922 an den Hof Heinrichs I. nach Quedlinburg begeben. Mit der Nennung des Urkundenausstellungsortes „Quedlinburg“ erlangt die Urkunde für die Königsstadt historische Bedeutung: König Heinrich I. ließ hier den Königsort Quedlinburg zu dem ersten Lieblingssitz eines deutschen Königs beurkunden. Das Diplom war in der Kanzlei des Königs in Latein abgefasst und in Quedlinburg „vollzogen“ worden. Latein war am Beginn unserer Nation die Rechtssprache. So vermittelt auch die Quedlinburg-Urkunde von 922 „kulturelle Grundlagen des heutigen Europa“.
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Das Fahrtziel „KULTUR des DEUTSCHEN MITTELALTERS“ ist gefragt |
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Geschrieben von: Manfred Mittelstaedt
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Mittwoch, 07. Januar 2009 um 11:57 |
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Das Mittelalter ist eine faszinierende Epoche europäischer Geschichte. Nun gibt es dieses Zeitalter nicht nur in Museen zu sehen. Wie auf uns gekommene Mittelalterzeugnisse „Geschichte atmen“, welche Empfindungen sie auslösen, wenn man an den Originalstätten ihres Seins steht, kann man in Deutschland an vielen Orten nachvollziehen. Eine von der Tourismus-Marketing-Sachsen-Anhalt GmbH herausgegebene Reisebroschüre führt uns anschaulich auf „Mittelalterliche Kulturreise“ nach Aachen / Bamberg / Braunschweig / Eisenach - Die Wartburg / Görlitz / Magdeburg / Mannheim / Nürnberg / Quedlinburg und Regensburg.
Diese Reiseweg-Einladung ist dem Kultur- und Heimatverein Quedlinburg e.V. Anlass genug, allen interessierten „Reisegefährten“ in einer Fortsetzungsserie Quedlinburg-Informationen mit auf den Weg ihrer „Kulturreise in das Deutsche Mittelalter“ zu geben. In der Altstadt von Quedlinburg sind überwiegend noch mittelalterliche Bau- und Raumstrukturen mit optisch erlebbaren Merkmalen vorhanden. Diese städtebaulichen Phänomene werden spätestens durch die unmittelbare Begegnung vor Ort reichlich nachvollzogen. Bedeutende mittelalterliche Stadtentwicklungen sind durch GANZHEIT charakterisiert. Ein Teil dient dem anderen, alle zusammen dem gesamten Stadtorganismus.
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